Das Objekt

Die Alte Schule

DIE HISTORIE

BEWEGTE GESCHICHTE EINER ALTEN SCHULE

Noch bevor die angrenzende Liebfrauenkirche und das Pfarrhaus errichtet wurden, entstand in der Leipziger Engertstraße 14 nach nur zwei Jahren Bauzeit eine katholische Volksschule, die 1899 eröffnet und bald auch erweitert wurde. Lindenaus katholische Gemeinde nutzte in Ermangelung eines Gotteshause den Turnsaal ihrer Bildungseinrichtung an Wochenenden für die Heilige Messe. Erst 1906 wurde das Pfarrhaus direkt neben der Schule, an der Ecke zur Karl-Heine-Straße, gebaut – und 1908 nach nur einjähriger Bauzeit die Liebfrauenkirche, die damals Marienkirche hieß.

Nach dem 1. Weltkrieg, nach der Reform der Bereiche Volksbildung und Kirchenwesen, kam es Anfang der 1920-er Jahre zu einem „Zwangsverkauf“. Lehrer und Schüler durften das Gebäude aber weiterhin nutzen. 1937 wurde die Schule zum Heim der Hitler-Jugend und der Schulbetrieb wurde in die 46. Schule in der Saalfelder Straße verlegt. Nach dem 2. Weltkrieg war die Schule wieder Schule – ab 1946 „Hilfsschule West“, seit 1992 „Fritz-Gietzelt-Schule – Schule zur Lernförderung“. Diese zog im Jahr 2004 in den Kantatenweg 40. Seitdem steht das Schulgebäude leer.

Als Alte Schule verzeichnet die Denkmalliste des Landesamts für Denkmalpflege Sachsen das Gebäude in der Engertstraße 14. Die bewegte Geschichte ihrer Nutzung findet nun zugleich ihren Fortgang wie auch ein (ehr)würdiges Ende – nach dem Umbau zum Wohnobjekt und einer hochwertigen Sanierung unter Beachtung der Denkmalschutzvorgaben wird endlich wieder Leben in das Haus einziehen.

 

DIE VISION

SCHAUEN SIE MIT UNS IN DIE ZUKUNFT

DIE PLANUNG

WOHNFLÄCHEN UND GRUNDRISSE

Das ehemalige Schulgebäude wird unter Einhaltung der Forderungen des Denkmalschutzes und Beachtung der vorhandenen Konstruktion umfassenden Modernisierungs-/Instandsetzungsmaßnahmen zum Erreichen einer sehr guten Wohnqualität unterzogen.

DETAILS